Auf dem schwarzen Schiff

ist ein Taschenroman über „Operation Namibia“, bei der auf einem Segelschiff Bücher nach Afrika gebracht werden sollten – eine symbolische und zugleich konkrete Aktion, in der wir sofort den Geist der 70er Jahre erkennen, als John Lennon noch lebte. Ich wollte immer schon mal eine richtigen Schmöker schreiben, so was in der Art wie „Meuterei auf der Bounty“. Als mir Raphael Schell eines Tages von seinen Abenteuern an Bord der ‚Golden Harvest‘ erzählt hat, war ich so verzaubert, dass ich selber einige Tatorte in Afrika aufgesucht und Überlebende in London und Aukland befragt habe. Zunächst hatte ich mit dem Titel „Friedenspiraten“ geliebäugelt, Raphael dagegen mit „Blues der Bücher“ – beides stimmt. Es ist ein Beitrag zur Friedensbewegung und eine Liebeserklärung an das Buch.

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