{"id":4593,"date":"2021-01-20T20:16:37","date_gmt":"2021-01-20T19:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/?p=4593"},"modified":"2021-01-21T04:57:11","modified_gmt":"2021-01-21T03:57:11","slug":"angriff-auf-das-individuum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/?p=4593","title":{"rendered":"Angriff auf das Individuum"},"content":{"rendered":"<h1><\/h1>\n<p>Worum geht es bei der Cancel-Culture?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt hat es jeder mitgekriegt: Die Cancel-Culture verbreitet sich exponentiell und geht inzwischen so weit, dass sogar der m\u00e4chtigste Mann des freien Westens aus den sozialen Netzen rausgeschmissen wird und selbst ihm, wie es immer hei\u00dft \u201ekeine B\u00fchne\u201c mehr geboten werden soll. Nicht nur ihm nicht. Nicht erst seit dem 6.1. nicht. Man kommt kaum noch nach, die F\u00e4lle zu dokumentieren. Einer versucht es immerhin, Woche f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ausgestossener_der_woche_alles\">Woche<\/a>. Die <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/twitter-loescht-mehr-als-70-000-konten-der-qanon-bewegung-17141592.html\">FAZ<\/a> spricht von 70.000 Twitter-Konten, die neuerdings gel\u00f6scht wurden. Wegen Verschw\u00f6rungstheorien. Dazu geh\u00f6rt auch Kritik an Biden und der Verdacht, dass es einen Wahlbetrug gegeben haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Um welche Fragen geht es?<\/strong><\/p>\n<p>Was steckt dahinter? Beim Kampf um die Redefreiheit geht es nicht etwa darum, wer reden darf und wer nicht. Es geht tiefer. Es geht in Wirklichkeit um zwei Fragen \u2013 um die Frage, ob ein Individuum \u00fcberhaupt die Voraussetzung hat, verst\u00e4ndlich zu kommunizieren und um die Frage, welchen Wert so eine Kommunikation haben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4373\" src=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"471\" height=\"353\" srcset=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-2048x1536.jpg 2048w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-150x113.jpg 150w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.06.09-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 471px) 100vw, 471px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sieht es jedenfalls Jordan Peterson und er erkl\u00e4rt es in einem kurzen <a href=\"https:\/\/youtu.be\/j0GL_4cAkhI?t=2166\">Ausschnitt<\/a> \u00ad \u2013 von min 36.05 bis min 39.42 \u2013 aus einem langen Interview. Die deutschen Untertitel, die recht hilfreich sind, m\u00fcssen Sie selber einstellen (an dem kleinen R\u00e4dchen in der Unterzeile). Es ist mir nicht gelungen, den Auszug so zu verlinken, dass die deutschen Untertitel automatisch \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie lautet die Antwort?<\/strong><\/p>\n<p>Wie lautet denn nun die Antwort, wie sie die postmodernistisch denkenden Studenten von heute auf diese beiden Grundsatzfragen geben? Sie lautet nicht etwa: Nein, ein Individuum kann gar nicht verst\u00e4ndlich kommunizieren und eine solche Kommunikation hat sowieso keinen erkennbaren Wert \u2013 schlimmer noch: Sie tun so, als ob es so etwas wie ein Individuum \u00fcberhaupt nicht g\u00e4be. Grunds\u00e4tzlich nicht. Die Abschaffung des Individuums ist in ihrem Denken bereits vorausgesetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vorstellung, dass es so etwas wie eine \u201efreie Rede\u201c geben m\u00fcsste, ist in den Augen der <em>cancel culture worriors<\/em> abwegig. Denn die Wertsch\u00e4tzung der freien Rede beinhaltet die \u00dcberzeugung, dass jeder von uns tats\u00e4chlich etwas zu sagen hat, dass jeder einzelne einen eigenen Wert hat, der seine einzigartige Individualit\u00e4t ausmacht. Die Existenz des Individuums wird aber grunds\u00e4tzlich abgestritten. Es gilt nur noch die Zugh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe \u2013 oder zu mehreren Gruppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es geht damit um die tragenden S\u00e4ulen der westlichen Werte<\/strong><\/p>\n<p>Damit entf\u00e4llt auch die Vorstellung, dass durch den fairen Austausch von Positionen die Voraussetzung f\u00fcr sozialen Frieden geschaffen und eine gemeinsame Wahrheitssuche gestartet werden kann. Es geht also um nichts weniger als um die Grundpfeiler der so genannten westlichen Werte, um das Regelwerk unserer Zivilisation. Der \u201eKrieg\u201c, der <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_56_kultureller_buergerkrieg\">\u201ekulturelle B\u00fcrgerkrieg\u201c<\/a> \u2013 oder wenn man es nicht zu drastisch haben will: der \u201eKampf der Kulturen\u201c \u2013 ist zugleich ein politischer, ein philosophischer und ein theologischer Kampf; einer, mit dem ein totalit\u00e4res System etabliert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn ich das in meinen Worten zusammenfasse, klingt es vermutlich weniger \u00fcberzeugend, nicht so fundiert und anspielungsreich. Jordan Peterson kann es besser. Die deutschen Untertitel m\u00fcssten obendrein noch mit Fu\u00dfnoten angereichert werden. Wer nicht sowieso schon im Bilde ist, m\u00f6chte wom\u00f6glich eine Pause einlegen und ab min 37:50 beim Stichwort \u201eDerrida\u201c kurz innehalten: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jacques_Derrida\">Jacques Derrida<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Logozentrismus\">Logozentrismus<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phallogozentrismus\">Phallogozentrismus<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gruppen reden nicht miteinander. Wozu auch?<\/strong><\/p>\n<p>Doch das muss nicht sein. Es geht auch so. Halten wir fest: Wenn es sowieso kein Individuum gibt, dann brauchen wir auch keine freie Rede, denn alles, was jemand dann noch ist, besteht nur noch darin, dass er lediglich ein weiteres Mitglied irgendeiner Gruppe ist (ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avatar\">Avatar<\/a>), dessen Stimme genauso gut durch die von jedem anderen aus seiner Gruppe ersetzt werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es besteht bei einer Gruppe \u00fcberhaupt nicht das Interesse, jemandem zuzuh\u00f6ren, der nicht der eigenen Gruppe angeh\u00f6rt. Zumal ein starker innerer Zusammenhalt solcher Gruppen, die sich sowieso erst neuerdings gebildet haben, nicht wirklich gegeben ist und ein Zusammenhalt haupts\u00e4chlich durch die Gegnerschaft zu anderen Gruppen aufgebaut wird (das habe ich in meinen Worten hinzugef\u00fcgt, das sagt Jordan Peterson an dieser Stelle nicht so). Es findet jedenfalls kein fruchtbarer Austausch von Meinungen und Positionen mehr statt; jede Debatte wird automatisch zu einem reinen Machtspiel, in dem es nur noch darum geht, den anderen zu dem\u00fctigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die W\u00f6lfe sind wieder da<\/strong><\/p>\n<p>Ab min 38.28 l\u00e4sst der deutsche Untertitel zwei Fragezeichen aufleuchten. Das Wort, das an dieser Stelle fehlt, lautet: \u201eHobbesche\u201c. Der Hobbesche Albtraum, um den es hier geht (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Hobbes\">Thomas Hobbes<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Homo_homini_lupus\">Homo homini lupus<\/a>) markiert die gegenteilige Position zu der ber\u00fchmten Vorstellung von Rousseau, dass der Mensch \u2013 besonders der Edle Wilde, der <em>noble savage<\/em> \u2013 grunds\u00e4tzlich gut ist. Hobbes dagegen sieht in seinem ebenfalls ber\u00fchmten \u2013 wenn auch nicht so beliebten \u2013 Albtraum den Menschen als Wolf, der zum Wolf des n\u00e4chsten Wolfes wird. Heute geht es jedoch nicht mehr um den Kampf \u201eWolf &#8211; vs &#8211; Wolf\u201c, sondern um \u201eRudel &#8211; vs &#8211; Rudel\u201c. Durch die zerst\u00f6rerische Kraft des Mobs wird das Licht der Aufkl\u00e4rung in sein Gegenteil verkehrt, die Wahrheit wird zur Gegen-Wahrheit, der Traum von der Eigenst\u00e4ndigkeit des Menschen und seinem besonderen Wert wird zum Albtraum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es reicht, wenn Sie sich das Video bis min 39.42 anh\u00f6ren. Dann rauscht ein Zwischen-Applaus auf, als Jordan Peterson erkl\u00e4rt, dass ihn Studenten hassen, die in der kollektivistischen Weltanschauung gefangen sind. Vielleicht haben Sie aber Lust, das ganze Interview mit Dennis Prager bis zum bitteren Ende anschauen, wenn Peterson schlie\u00dflich mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpft und verliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Menschen sind nicht gut<\/strong><\/p>\n<p>Petersons Stimme machte schon von Anfang an den Eindruck, als w\u00e4re er nah am Wasser gebaut. F\u00fcr meinen Geschmack ist der Ton des Gastgebers etwas zu feierlich: Er stellt Peterson mit derma\u00dfen salbungsvollen Worten als \u201eguten Menschen\u201c vor, dass der sofort auf die Bremse treten muss. Doch damit wird ein wunder Punkt angesprochen und am Ende des Gespr\u00e4ches wird schlie\u00dflich die Wunde deutlich. Dennis Prager berichtet seinerseits davon, wie ihn strenge j\u00fcdisch-christliche Einfl\u00fcsse schon in fr\u00fcher Jugend davon abgehalten haben, Menschen f\u00fcr grunds\u00e4tzlich gut zu halten.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Video kills the radio star<\/strong><\/p>\n<p>Zum Schluss geht es um den spektakul\u00e4ren Medien-Erfolg von Peterson, der sich zumindest teilweise mit dem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=N26_hRITlsU\">Video-kills-the-radio-star<\/a>-Effekt erkl\u00e4ren l\u00e4sst: Denn nicht nur Petersons Reden sind weltweit verbreitet, auch Bilder von ihm sind es. Er wird nun \u00fcberall auf der Welt auf der Stra\u00dfe erkannt. In einem fr\u00fchen <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_podcast_hoch_zwei\">Podcast<\/a> erkl\u00e4re ich den Gutenberg-Effekt des gesprochenen Wortes. Es kommen noch die bildhaften Eindr\u00fccke hinzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 1964 war es noch nicht so, dass sich Bilder so weit verbreitet hatten wie T\u00f6ne. Das mussten die Beatles feststellen, als sie, um die Werbung f\u00fcr ihre Konzerte anzukurbeln, die Champs-\u00c9lys\u00e9es auf- und abliefen in der Hoffnung, damit einen Menschenauflauf und wom\u00f6glich eine Pressemeldung zu provozieren, wie wir es Jahre sp\u00e4ter in dem Film <em>\u201aLet It Be\u2018<\/em> vorgef\u00fchrt kriegen \u2013 vergeblich. Sie wurden nicht erkannt, es gab so gut wie keine Autogrammw\u00fcnsche und die Jungs fragten sich, wo eigentlich all die legend\u00e4ren jungen Sch\u00f6nheiten stecken, die man in Paris vermutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4369\" src=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"357\" srcset=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-2048x1536.jpg 2048w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-150x113.jpg 150w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2018-01-19-20.02.35-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der einzelne und das Massenmedium<\/strong><\/p>\n<p>Peterson dagegen wird erkannt, wo immer er hingeht, ob in einen Gem\u00fcseladen oder in ein Elektrogesch\u00e4ft. Es halten sogar Autos an, weil die Fahrer ihn erkannt haben. Er ist ein Popstar ohne Musik. Die M\u00f6glichkeit der massenhaften Vervielf\u00e4ltigung von Bildern lie\u00dfen ihn \u2013 um eine Formulierung von G\u00fcnther Anders zu bem\u00fchen \u2013 in die \u201eh\u00f6here Sph\u00e4re der Serienprodukte\u201c aufsteigen. Warum sprechen wir von einer h\u00f6heren Sph\u00e4re? Weil durch massenhafte Reproduktion bei gleichbleibender Qualit\u00e4t die \u201eMalaise der Einzigartigkeit\u201c, mit der wir als fragiles Individuum geschlagen sind, scheinbar \u00fcberwunden wird, als w\u00e4re jemand geradezu unsterblich geworden, wenn er so oft wie m\u00f6glich fotografiert wurde und sich die Bilder so weit wie m\u00f6glich verbreitet haben. Ein Medienstar wird so zu einem Phantom, zu einem Zwischenwesen zwischen Mensch und Bild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch Petersons Rolle als Medienstar bei\u00dft sich mit dem Kern seiner Botschaft von der Einzigartigkeit eines jeden von uns und vom \u201eg\u00f6ttlichen Funken\u201c, den ein jeder in sich tr\u00e4gt. F\u00fcr eine derartig sensible Person ist es eine glatte \u00dcberforderung, wenn sich die Welten ber\u00fchren. Man konnte eigentlich damals schon vermuten, dass er demn\u00e4chst unter einer \u00fcbergro\u00dfen Last zusammenbrechen und auf irgendeine Art und Weise krank werden w\u00fcrde. Das kann man im Nachhinein leicht sagen, doch seine D\u00fcnnh\u00e4utigkeit war schon fr\u00fch offensichtlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise ist er wieder genesen. Ungl\u00fccklicherweise ist die Cancel Culture inzwischen auf das n\u00e4chste Level aufgestiegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\n<p>Worum geht es bei der Cancel-Culture?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt hat es jeder mitgekriegt: Die Cancel-Culture verbreitet sich exponentiell und geht inzwischen so weit, dass sogar der m\u00e4chtigste Mann des freien Westens aus den sozialen Netzen rausgeschmissen wird und selbst ihm, wie es immer hei\u00dft \u201ekeine B\u00fchne\u201c mehr geboten werden soll. Nicht nur ihm nicht. 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