{"id":488,"date":"2014-04-24T01:06:41","date_gmt":"2014-04-23T23:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/?p=488"},"modified":"2014-10-01T16:31:39","modified_gmt":"2014-10-01T14:31:39","slug":"goethe-in-der-zeitmaschine","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/?p=488","title":{"rendered":"Goethe in der Zeitmaschine"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Liebe h\u00e4lt die Welt im Innersten zusammen. Das wei\u00df ich nun:<\/p>\n<p>Ich war in \u201aGoethe\u2019 von Rudolph St\u00f6lzl, einem Hollywoodfilm mit deutschen Schauspielern, in dem es um den jungen Goethe in seiner Zeit in Wetzlar geht. Es wird einem gleich klar, was dem sp\u00e4teren Dichterf\u00fcrsten damals fehlte: <!--more-->Ritalin.<\/p>\n<p><!--more-->Er ist viel zu zappelig. Wenn er durch eine Gasse hastet, verursacht er gleich vier Beinahunf\u00e4lle. Er ist ein schwieriger Jugendlicher, der als Kommentar zu seiner nicht bestandenen Pr\u00fcfung ein keckes LECKET MICH in gro\u00dfen Buchstaben in den frischen Schnee steppt. Einen Moment lang hatte ich gef\u00fcrchtet, er w\u00fcrde seinen Namen tanzen. Doch eines war damit klar: Goethe liebte gro\u00dfe Worte. Zumindest gro\u00dfe Buchstaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter liebt er auch Lotte. Bei der ist er allerdings an ein \u201eFrauenzimmer\u201c geraten, das die Z\u00fcgel fest in der Hand h\u00e4lt. Sie sagt ihm, wann der richtige Moment f\u00fcr einen Kuss gekommen ist, woraus sich eine Sexszene in einer malerischen Ruine bei Regen ergibt, die mich als Vierzehnj\u00e4hrigen stark aufgew\u00fchlt h\u00e4tte. Der Film ist ab sechs. Es war nicht die Werbung \u2013 \u201eGib Aids keine Chance\u201c \u2013 auch wenn es so aussah.<\/p>\n<p>Es war der Hauptfilm.<\/p>\n<p>Auch in meinem Alter hat es mich \u00fcberrascht, dass sie derma\u00dfen schnell zur Sache kommen, mehr noch: dass sie es \u00fcberhaupt tun. Weltschmerz hatte ich mir ganz anders vorgestellt, ich dachte, es w\u00e4re das Leiden des kategorischen Menschen in der hypothetischen Welt, und das Leiden best\u00fcnde gerade darin, dass es zu solchen Szenen nicht kommt!<\/p>\n<p>Etwa doch?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorher gab es noch ein wenig Lyrik; Goethe l\u00e4sst sich ein paar Zeilen abringen, an denen Lotte &#8211; im Unterschied zu seinem Vater &#8211; sofort das Talent erkennt, schlie\u00dflich handeln die Zeilen von der erwachten Liebe zu ihr.<\/p>\n<p>Der Film tut so, als w\u00fcsste Lotte so viel wie der heutige Kinog\u00e4nger, der sich nicht vorstellen kann, dass die historischen Figuren sich das nicht vorstellen konnten. \u201eL\u00e4cherlich\u201c, findet sie, dass er bei so sch\u00f6ner Lyrik nicht an sich glaubt. Sie wei\u00df ja nichts von den Absagen, die Goethe hinter sich hat.<\/p>\n<p>Sie haben sich aber schon ein wenig kennengelernt. Er ist durch bl\u00fchende Landschaften geritten, um sie zu besuchen, hat sich gleich an den Herd gestellt und mit ihr zusammen Brot nach altem Rezept gebacken, als wollte er sich um einen Platz in ihrer Wohngemeinschaft bewerben.<\/p>\n<p>Er empfiehlt sich als Softie, als Hausmann und K\u00fcchenfreund und freundet sich sofort mit den Kindern an. Da er virtuos Cembalo spielen kann und so ein Instrument schlie\u00dflich in jedem Haushalt herumsteht, kann er gleich den Mozart-Kanon mit der Zeile \u201eund dreh den Arsch zum Mond\u201c zum Besten geben, was alle lustig finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist historisch richtig: Goethe hat den kleinen Wolfgang Amadeus anl\u00e4sslich einer Auff\u00fchrung gesehen, als dieser gerade mal vier Jahre alt war und von seinem Vater als dressiertes \u00c4ffchen vorgef\u00fchrt wurde und noch weit davon entfernt war, mit eigenen Kompositionen bekannt zu werden. Es stimmt also schon irgendwie, nur die zeitliche Reihenfolge passt nicht.<\/p>\n<p>Das f\u00e4llt aber nicht weiter auf, weil an dem Film sowieso fast alles falsch ist &#8211; angefangen davon, dass Goethe seine Pr\u00fcfung bestanden hatte.<\/p>\n<p>Es gab mal einen Videorecorder mit Timerfunktion. Da konnte man einstellen, von wann bis wann etwas aufgenommen werden sollte. Bei einem der Modelle konnte man das Datum beliebig einstellen, was zu dem Witz Anlass gab: Stell doch mal den Recorder auf vorigen Sonntag und nimm den \u201aTatort\u2019 auf, der letzte Woche gelaufen ist.<\/p>\n<p>Irgendwie hatte ich das Gef\u00fchl, dass sich die Autoren des Drehbuchs so einen Videorecorder zum Vorbild genommen haben: Sie \u00fcbertragen heutige Klischees und den Traum von der \u00fcberlegenen Frau in eine fr\u00fchere Zeit, von der sie keine Ahnung haben wollen. Oder wie Goethe selber sagt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">\n<p>\u201eWas ihr den Geist der Zeiten hei\u00dft,<\/p>\n<p>Das ist im Grund der Herren eigner Geist,<\/p>\n<p>In dem die Zeiten sich bespiegeln.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Goethes Worte haben besondere Kr\u00e4fte. Moritz Bleibtreu, sein Vorgesetzter, der ebenfalls ein Auge auf Lotte geworfen hat, braucht zu seinem Gl\u00fcck nur noch eine gute Schlagerzeile, die er bei seinem Antrag zur Verlobung anbringen kann. Vielleicht hat er mal den Film \u201aCyrano de Bergerac\u2019 gesehen .<\/p>\n<p>Goethe &#8211; ohne zu ahnen, wer das Opfer seines Zauberspruches werden soll &#8211; schl\u00e4gt vor: \u201eEs ist die Liebe, die die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt\u201c.<\/p>\n<p>Moritz Bleibtreu ist so bl\u00f6d, dass er nicht etwa sagt: Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Oder: So einen Spruch kann ich mir auch selber ausdenken. Im Gegenteil. Er tut, als w\u00e4re er nie auf so etwas gekommen und h\u00e4tte nun eine ganz neue Erkenntnis gewonnen.<\/p>\n<p>Er spielt eine Art Doppelrolle. Einerseits ist er als Gegenspieler zu Goethe der unsympathische Idiot, dann wiederum ist er nicht nur beruflich erfolgreich, gesellschaftlich gut angesehen und ein guter Sch\u00fctze; er ist auch jemand, der Lotte soziale Sicherheit bieten kann. An ihn glaubt sie mehr als an Goethe.<\/p>\n<p>So ist es auch im Buch, in dem ber\u00fchmten \u201aWerther\u2019: Da muss der Arme einsehen, dass seine Angebetete mit einem anderen zusammen ein gl\u00fcckliches Paar abgibt. Nur er ist ungl\u00fccklich, weil er \u00fcbrig bleibt in einer Welt, die ohne ihn und ohne sein Leiden v\u00f6llig in Ordnung ist und in dieser Ordnung auch nicht in Frage gestellt wird.<\/p>\n<p>Das ist ja gerade der Weltschmerz. Der andere Mann ist nicht etwa eine Karikatur, sondern eine durchaus akzeptable Wahl f\u00fcr die Frau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun wird es spannend. Die beiden ungleichen Konkurrenten um Lottes Gunst geraten aneinander, Moritz Bleibtreu fordert Goethe zum Duell. Es wird richtig spannend. Wir wissen, dass Goethes Gegner ein guter Sch\u00fctze ist. Goethe trifft nicht. Sein Vorgesetzter schie\u00dft demonstrativ in die Luft. Das ging noch mal gut.<\/p>\n<p>Nicht auszudenken, was passiert w\u00e4re, wenn er Goethe t\u00f6dlich getroffen h\u00e4tte. Dann h\u00e4tte nicht nur die Nachwelt auf Goethes gesammelte Werke verzichten m\u00fcssen, man h\u00e4tte auch den Film gar nicht machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So spannend war es also doch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun werden sie verhaftet &#8211; wegen unerlaubtem Duellieren. Goethe muss in den Kerker, obwohl er derjenige war, der herausgefordert wurde. Da kann man mal sehen, wie kompliziert die Rechtslage fr\u00fcher war. W\u00e4hrend er nun im Kerker ein Buch mit selbstgemachten Zeichnungen bei Kerzenlicht schreibt, dass die Feder nur so \u00fcber die leeren Seiten huscht, kann die Hochzeit zwischen Lotte und Goethes Vorgesetztem ungest\u00f6rt stattfinden.<\/p>\n<p>Als Lotte das Manuskript zugestellt wird, besucht sie Goethe in der Zelle und knallt ihm erstmal eine, weil sie mit dem Schluss des Buches, wo es zum Selbstmord kommt, nicht einverstanden ist.<\/p>\n<p>Dann erkl\u00e4rt sie ihm, dass sie ihren Ehemann liebt und zu ihm als Versorger steht, weil ein schw\u00e4rmerischer Werther ihr nicht das bieten kann, was der Ehemann ihr bietet. Sie hatte zwar gesagt, dass Goethe an sich glauben soll, dass sie an ihn glaubt, hatte sie nicht dazugesagt.<\/p>\n<p>H\u00e4tte sie es doch getan. Goethe w\u00e4re die bessere Wahl gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass sie den jungen Goethe schl\u00e4gt, ist juristisch ein Sonderfall. Es gilt nicht als h\u00e4usliche Gewalt, da die beiden nicht in einer Lebensgemeinschaft leben und es gilt auch nicht als Misshandlung von Strafgefangenen, weil Lotte keine Gef\u00e4ngnisw\u00e4rterin ist. Es ist nur eine weitere Demonstration, die uns zeigt, dass sie als Frau alles darf.<\/p>\n<p>Als Goethe nun ungl\u00fccklich verliebt, unschuldig verurteilt, gescheitert und geohrfeigt zu seinem Vater zur\u00fcckf\u00e4hrt, erlebt er in Frankfurt eine \u00dcberraschung. Damals hatten Verlage noch nicht so lange Vorlaufzeiten wie heute. Es gab noch keine Buchmesse und keine Elke Heidenreich. Es ging auch so. Ganz Frankfurt ist auf den Beinen und dr\u00e4ngelt sich in einen Buchladen, um den Bestseller von Goethe zu kaufen.<\/p>\n<p>Goethe wird erkannt, obwohl damals noch keine Autorenfotos auf den B\u00fcchern waren. Er erklimmt das Dach einer Postkutsche und w\u00e4hrend die Menge \u201eJohann! Johann!\u201c skandiert, durchmischt mit der Parole \u201eEin Rudi V\u00f6ller, es gibt nur ein Rudi V\u00f6ller\u201c (aber da k\u00f6nnte ich mich verh\u00f6rt haben), signiert er sein Buch, das er bei der Gelegenheit selber zum ersten Mal in der Hand h\u00e4lt, mit einem Montblanc Kugelschreiber.<\/p>\n<p>Wir ahnten es schon. Lotte hatte das Originalmanuskript, ohne den Verfasser zu fragen, an einen Verleger geschickt, schlie\u00dflich hat sie auch von dem kleinen Dorf in der N\u00e4he von Wetzlar aus die besten Kontakte zur literarischen Welt und hat sich auch schon das Copyright f\u00fcr den Markenartikel \u201aWerther\u2019 gesichert.<\/p>\n<p>Was Goethe nicht gelungen ist, gelingt ihr auf Anhieb: Das Manuskript wird angenommen, und wird ein durchschlagender Erfolg. Es handelt ja auch von ihr. Sie ist nicht nur die Heldin des Buches, sondern auch seine Agentin.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Leiden hatte sie auch gesorgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier gibt es immerhin einen wahren Kern. Der \u201aWerther\u2019 war zwar ungew\u00f6hnlich erfolgreich, dennoch konnte Goethe nicht davon leben und musste als \u201eF\u00fcrstenknecht\u201c arbeiten. Bisher dachte ich immer, dass es daran lag, dass es so viele Raubkopien gab und das Urheberrecht noch nicht entwickelt war, es k\u00f6nnte aber auch daran gelegen haben, dass Lotte einen sehr ung\u00fcnstigen Vertrag ausgehandelt hatte.<\/p>\n<p>Das erfahren wir nicht. Wir erfahren auch nicht, was Lottes frisch gebackener Ehemann dazu sagt, dass sie die Heimlichkeiten ihres Liebeslebens \u00f6ffentlich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Schluss sehen wir sie in einem schmucken J\u00e4ckchen im Gespr\u00e4ch mit dem \u201aTatort\u2019-Kommissar, der sie freundlich fragt, was denn nun an der Geschichte wahr sei. Es ist, sagt sie weise l\u00e4chelnd, \u201emehr als Wahrheit, es ist Dichtung\u201c und meldet damit Titelschutz an f\u00fcr \u201aDichtung und Wahrheit\u2019.<\/p>\n<p>Sie sieht so liebenswert aus mit ihrem unschuldigen Augenaufschlag und den aufgespritzten Lippen. Doch der arme Goethe hatte sein Herz an die Falsche verloren: sie verf\u00fchrt, betr\u00fcgt, schl\u00e4gt und beraubt ihn &#8211; die ideale feministische Heldin.<\/p>\n<p>Damit das Bild dieser \u201eneuen Frau\u201c in die alte Zeit passt, musste die Vergangenheit im gro\u00dfen Stil gef\u00e4lscht werden.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-617\" src=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/bernhard_goethe.jpg\" alt=\"bernhard_goethe\" width=\"326\" height=\"245\" srcset=\"http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/bernhard_goethe.jpg 326w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/bernhard_goethe-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bernhard-lassahn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/bernhard_goethe-150x112.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/><\/p>\n<p>Wer Goethe bisher nicht kannte, kennt ihn nachher auch nicht. Er kennt eine Karikatur. Wer ihn nicht mochte und trotzdem in dem Film gegangen ist, wird ihn nachher umso weniger m\u00f6gen. Wer ihn mochte und in den Film gegangen ist, wird wom\u00f6glich das Gef\u00fchl haben, dass da eine neue Art von Leiden an den Zuschauer weitergegeben wird.<\/p>\n<p>Ich mag ihn. Es gab allerdings Phasen, da mochte ich ihn nicht. Gerade weil er so sehr respektiert wurde. Da dachte ich, dass ihm ein dezent respektloser Umgang nicht schadet. Ich hatte auch mal so einen Videorecorder und ich habe auch mal ein unzeitgem\u00e4\u00dfes Gedicht auf Goethe geschrieben.<\/p>\n<p>Das ist lange her. Um die Wahrheit zu sagen, habe ich das nur getan, um eine Studentin, die sich mit einem Referat \u00fcber \u201aWilhelm Meister\u2019 abqu\u00e4lte, zu tr\u00f6sten, als ich mit einem Kuchen bei ihr in der Wohngemeinschaft auftauchte, den ich nicht selbst gebacken hatte.<\/p>\n<p>So habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schwer es ist, Frauen mit selbstgeschriebenen Reimen zu beeindrucken, damit sie wom\u00f6glich an einen glauben. Ich vermochte es nicht.<\/p>\n<p>Vielleicht f\u00fchle ich mich Goethe deshalb irgendwie nah.<\/p>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\"><strong>Goethes Leiden<\/strong><\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">Goethe sprach zu Eckermann:<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">\u201eRuf mal bei dem B\u00e4cker an<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">und bestelle eine Torte.\u201c<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">\u201eGoethe, was sind das f\u00fcr Worte?\u201c<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">,fragte Eckermann erschrocken.<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">\u201eIch bin v\u00f6llig von den Socken.<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">Torte essen? Du sollst schreiben!\u201c<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">Goethe sprach: \u201eIch lass es bleiben,<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">ich hab den totalen Frust,<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">h\u00e4tte ich das gleich gewusst,<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">h\u00e4tte ich es ganz gelassen.\u201c<\/div>\n<div style=\"margin-left: 10px; background-color: lightgray; padding: 10px;\">\n<p>\u00a0\u201eGoethe, das ist nicht zu fassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDoch &#8230; Ich komm einfach nicht voran.<\/p>\n<p>Der Roman &#8230; Es kotzt mich an &#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Darauf sagte Eckermann:<\/p>\n<p>\u201eLieber Goethe, mecker man<\/p>\n<p>nicht so viel, denn deine Leiden<\/p>\n<p>sind noch relativ bescheiden.<\/p>\n<p>Denk, wie stark erst die Beschwerden<\/p>\n<p>all der Leser werden werden,<\/p>\n<p>die das Ganze dann studieren<\/p>\n<p>und dar\u00fcber referieren.<\/p>\n<p>Wie werden deren Leiden sein?!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Goethe sprach: \u201eDas seh ich ein.\u201c<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Liebe h\u00e4lt die Welt im Innersten zusammen. 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