Folge 190: Thomas Fuegner – „Wer kein Leben hat, hält sich an seine Rechte. Wer ein Leben hat, hält sich an seine Pflichten“

Thomas Fuegner

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Männer organisieren sich, es gibt neue Männer-Manifeste, ein Deutscher Männerrat e.V. steht vor der Gründung. Thomas Fuegner ist Männer-Coach mit einem speziellen Programm und einem distanzierten Verhältnis zu der neuen Entwicklung. Er kritisiert sowohl die Tendenz zur Unterwerfung unter feministische Zuschreibungen, bei denen Männer als toxisch gesehen werden, als auch frauenverachtende Auswüchse, die man in der „Pick-up-Artist“-Szene findet. Die größte Tragik für Männer sieht er darin, dass ihnen der Zugang zu ihren Kindern verweigert wird.

Als Weg aus der Tragik empfiehlt er die japanische Kintsugi-Kunst, die es ausgegrenzten Vätern ermöglicht, ihr zerbrochenes Leben durch Selbstfürsorge, Selbstdisziplin und ein neues Selbstbild zu „vergolden“. Fuegner greift dabei auf David Deidas Attribute von Männlichkeit – Fokussiertheit, Todesbewusstsein und Präsenz – zurück und plädiert dafür, dass Männer sich nicht an Rechten, sondern an Pflichten orientieren und stellt sein Projekt „MasculinSpirit“ vor.

Kurz gesagt

 

MasculinSpirit

 

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