
Frank Littek
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Die Stolpersteine haben ihn zum Stolpern gebracht. Frank Littek fing an, die Schicksale der deportierten Juden zu erforschen und richtete seinen Blick dabei auf die „Retter in dunkler Zeit“, die zumindest einigen Juden helfen konnten. Er erzählt rührende und schockierende Geschichten von unbekannten Helden, die oft genug für ihren Einsatz mit dem Leben bezahlen mussten und später zu den „Gerechten unter den Völkern“ gezählt wurden. Es stehen ihm „die Haare zu Berge“, wenn er im Vergleich dazu an staatlich geförderte „Demos gegen rechts“ denkt, auf denen selbstgefällige Teilnehmer sich als Sophie Scholl und Anne Frank inszenieren. Die wirklichen Retter dagegen sind für ihn ein „Lichtblick“ – auch für unsere Zeit.

Mario Nieswandt
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Die Filme von Mario Nieswandt sind keine leichte Kost. Sie handeln von Kriegslügen und von den „Verbrechen“ der so genannten Corona-Pandemie. Sie sind von starkem Engagement gezeichnet. Deshalb berühren sie einen. Woher kommt der Impuls? Woher nimmt Mario Nieswandt die Kraft, sich den Herausforderungen zu stellen? Er erzählt von seinen Einflüssen: Die Unrechtserfahrungen in der DDR haben seinen Blick geschärft; die Zeit, die er im Heim verbringen musste, haben ihn, wie er sagt, zum „Kämpfer“ gemacht. Hinzu kommt, dass ihm als bibeltreuer Christ Begriffe und Erklärungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die uns inzwischen fremd geworden sind. Er erkennt, dass heute Kräfte am Werk sind, die „das Böse“ verkörpern, die in der Bibel als das „Wirken des Teufels“ bezeichnet werden und dazu führen, dass die Lüge an die Stelle der Wahrheit tritt. Dem will Mario Nieswandt mit seinen Filmen entgegentreten.

Mario Nieswandt
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Der Titel klingt bescheiden „Nur ein Piks“. Doch es tun sich Abgründe auf, den der Untertitel zumindest erahnen lässt: „Im Schatten der Impfung“. Mario Nieswandt sieht sich nur als „kleines Licht“ in einer „großen Branche“, doch er hat mit seinem Film schon sehr viel Licht in die finstere Schattenwelt gebracht. Mit fast 2 Millionen Besuchern ist sein mit schmalem Budget erstellter Film wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme in Deutschland – und die Nachwirkungen lassen nicht nach. Nun will Nieswandt mit seinem Film international auf Tournee gehen. Für ihn ist es wichtig, dass er den Film persönlich begleitet, dass er den Betroffenen hilft, mit ihnen spricht und ihnen rät, sich an den Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, MWGFD“ zu wenden. Denn nur in gemeinsamem Handeln – darin steckt für ihn der christliche Begriff der Gemeinde – sieht er Chance für eine Aufarbeitung und Bewältigung dieses „Großverbrechens“, wie er es sieht.

Prof. Dr. Günter Buchholz
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„Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern …“ Dieser unscheinbare Zusatz zu Artikel 3 des Grundgesetzes, der auf Angela Merkel zurückgeht, hat sich als folgenschwere Weichenstellung erwiesen. Dass hier ein grundsätzlicher „Denkfehler“ vorliegt und es zu einer „bewussten Verwechslung von Gleichstellung und Gleichberechtigung“ kommt, hat Prof. Dr. Buchholz früh erkannt und hat mit der „Frankfurter Erklärung“ eine Diskussion angestoßen, die sich zunächst an die akademische Öffentlichkeit gewandt hat und inzwischen die politische Arena erreicht hat. Im Bundestag kam es zu einer Anfrage nach den Forschungsansätzen der gender studies, die seither entstanden sind und nun auf den Prüfstand gehören. Buchholz blickt auf die Anfänge und Ursachen dieser Fehlentwicklung zurück, stellt sein Projekt „Freitagsbriefe“ vor und spricht über Entrismus und die Spätfolgen der sexuellen Revolution.

Gabi Banfield
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Am helllichten Tag mitten in Berlin hat ein Nigerianer, der trotz offenem Haftbefehl auf der Straße lebte, auf Gabi Banfield mit einem Stein eingeschlagen und hätte sie beinahe getötet. Was sie in dem Moment und in den Monaten danach erlebt hat, war, wie sie sagt: „außerhalb jeglicher Normalität“. Sie erzählt, wie sie von Hilfsorganisationen im Stich gelassen wurde, wie absurd die Gerichtsverhandlung war, und dass die Pressemeldung über ihren Fall mit einem Foto von einem weißen, blonden Mann illustriert war. Kein Einzelfall. Wir erleben einen Angriff auf unsere Zivilisation, der in seiner Abgründigkeit noch nicht richtig erkannt und nicht richtig benannt wird. Gabi Banfield hat ein Systemversagen erlebt, ihre Wut auf den Staat und auf seine verkommenen Strukturen war größer als die auf den Täter. „Das Bewusstsein muss sich ändern“, sagt sie, wir müssen mit den Beschönigungen aufhören und endlich anfangen, uns gegen diese neuartige Form des Terrors zu wehren.

Andreas Steiner
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Ist unser Leben vorherbestimmt? Folgt es einem Plan, der uns nicht bewusst ist? Können wir dem überhaupt entkommen? Ich spreche mit dem Psychotherapeuten, Autor und Zeichner Andreas Steiner über die Möglichkeit, die kindlichen Liebeswünsche, die etwas Gutes bewirken wollen, sich allerdings leicht zum Schlechten wenden können, in eine erwachsene Liebe umzuwandeln, die allen guttut. Es geht dabei um Elvis Presley, Ernest Hemingway, den Fluch des Kriegs und um den Schatten der Nazis.

Gabriele Gysi
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Gabriele Gysi kommt aus einer „redenden Familie“, in ihrem Buch ‚Die Nacht, als Soldaten Verkehrspolizisten wurden‘ mit dem Untertitel ‚Gibt es noch eine deutsche Frage?‘ will sie eine Art Grabrede auf die DDR halten, um zu einem „stillen Grab“ zu kommen, um den Bürgern der DDR ihre Würde zurückzugeben. Sie betont den „Aufbauwillen“ und den aufrichtigen Wunsch, eine „gerechte Welt“ zu schaffen, stellt aber auch viele Fragen: Wie kam es zu einem Kulturkampf und zur Abschaffung der deutschen Kultur? Welche Rolle spielte Sergei Tjulpanow? Welche Elvis Presley? Welche Funktion hat das Gendern? Worin besteht der Vorteil, dass die Entwicklung in der DDR nicht profitorientiert war? Worin lag der besonderer Witz und der Humor der Ossis? Woher kommt das Verlangen nach Opfergaben? Ist „unsere“ Demokratie überhaupt noch eine Demokratie? Kann sich die „Ohnmacht des Zuschauers am Weltgeschehen“ in Macht umwandelt, wenn man jemanden denunziert? Kann man die neuen Repressionen durch die EU-Sanktionslisten mit dem Überwachungsapparat der Stasi vergleichen? Fragen über Fragen.

Milosz Matuschek
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Das sind große Worte. Große Fragen, die wir normalerweise liegen lassen. Nun kommen sie auf den Tisch. Milosz Matuschek spricht von einem „staatlichen Menschheitsverbrechen“, von „millionenfacher schwerer Körperverletzung“, von einem „Großverbrechen“. Wir sprechen über den Film ‚Pandamned: Die Welt im Bann einer Pandemie‘‘ von Marijn Poels, den Milosz Matuschek initiiert hat – ein aufwändiger, anspruchsvoller und verstörender Film mit Überlänge, und wir stellen uns die Frage, wie bei einer derartig „monströsen Schuld“, eine Versöhnung überhaupt möglich ist.

Christian Reuther
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Damals waren sich die Organisatoren nicht einig, ob eine „Internationale Friedensfahrt“ von Warschau nach Prag führen sollte oder umgekehrt. 1948 gab es deshalb zwei Fahrten, eine von Warschau nach Prag, eine in die Gegenrichtung. Christian Reuther erzählt von der „Friedensfahrt Berlin“, die es seit 2022 gibt und sich als Fortsetzung dieser spektakulären Friedensfahrten sieht, die damals in der DDR jeder kannte. Auch 2022 mussten verschiedene Richtungen zusammengeführt werden: Die alten Friedensfahrer sehen sich in linker Tradition, die neuen Radler werden als „Neue Rechte“ beschimpft.
Die „Friedensfahrt Berlin“ entstand aus den Corona-Demonstrationen, mit denen die Linken zunächst fremdelten. Inzwischen finden sie zusammen, einerseits die „Friko“, also die alte Friedensbewegung, zu der auch die Kriegsdienstverweigerer zählen, andererseits die Aktivisten einer neuen Friedensbewegung, die neue Lieder hat und einen besonderen Charme: Sie sind „mobil und bürgernah“. Mit einer Hand winken sie freundlich und verbreiten gute Laune, sie sind gegen Waffenlieferungen, für Verhandlungen, ihre Parole lautet „Frieden nach innen und außen“. Also dann: Gute Fahrt! Und: Frohe Ostern!

Markus Fiedler
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Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Alle Informationen werden für jeden frei zur Verfügung gestellte, jeder kann sich an dem Projekt beteiligen und sein Wissen mit allen teilen. Markus Fiedler, der inzwischen zwei Dokus zum Thema erstellt hat und sich als Sachverständiger für Verschwörungstheorien sieht, weiß es besser: „Die Wikipedia war nie ein Lexikon. Sie war immer ein Denunziations-Werkzeug, ein Werkzeug zur Manipulation der Massenmeinung.“ Mit ihm werfen wir einen Blick auf die dunkle Seite dieses ach-so-unschuldig wirkenden Online-Lexikons.
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