
Christoph Gupta
Ich habe den Vorhang ein wenig zur Seite gezogen und versucht, einen Blick hinter die Kulissen der Multi-Kulti-Kultur zu werfen und habe mich bei der Gelegenheit gefragt, ob nicht hinter der Sehnsucht nach dem Fremden womöglich die Trauer über den Verlust des Eigenen lauert. Darüber habe ich mit Christoph Gupta gesprochen, der in einer Zeit, als es hieß „Multi Kulti ist tot“, erfolgreich gemischte Spektakel mit Bauchtanz, Flamenco und indischer Musik auf die großen Bühnen gebracht hat. Reibungen und Unstimmigkeiten sind ihm dabei natürlich nicht entgangen – dennoch: Er kriegt immer noch rote Ohren, wenn er an Paco de Lucia denkt und an das Glück, ihn kennengelernt zu haben.
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