Unter dem Pseudonym R. Tarden hat Alexander Schlag einen Roman geschrieben mit dem harmlosen Titel „Nord- Nordost“ und dem verräterischen Untertitel „Eine Flucht vor dem europäischen Blackout“, der als drohendes Unheil im Hintergrund lauert. Der Segeltörn, der unter anderen Umständen heiter sein könnte, stellt die beiden Männer an Bord vor die Frage, wie eine Gesellschaft nach einem Systemversagen neu beginnen kann. Wie kann ein Neuanfang mit Eigenverantwortung, Urteilskraft und Demut sich staatlichen Regulierungen entgegenstellen?
Alexander Schlag ist gelernter Elektrotechniker mit Spezialisierung auf Energieverbundsysteme, man merkt ihm sowohl sein leidenschaftliches Segelfachwissen an, als auch seine fundierte Expertise zu Stromnetzen. Am Ende deutet sich eine Art „Arche Noah“-Szenario an, wenn das Boot noch zwei Frauen aufnimmt und zur Keimzelle einer möglichen neuen Gemeinschaft wird.
Leo Ensel sieht sein „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ als fortlaufendes Sammelprojekt, in dem dokumentiert wird, wie verharmlosende und militarisierte Sprache uns auf einen Krieg vorbereiten soll. Seine Vorbilder sind Victor Klemperer, Dolf Sternberger und vor allem Günther Anders, der von „Apokalypse-Blindheit“ spricht, mit dem die Unfähigkeit bezeichnet wird, sich die Folgen der von Menschen geschaffenen Zerstörungsmittel wirklich vorzustellen. Als Kind der Friedensbewegung der 1980er-Jahre erzählt Leo Ensel von einem bewegenden Versöhnungserlebnis an der Gedenkstätte Chatyn in Weißrussland. Er plädiert für persönliche Begegnungen und Dialoge über Grenzen hinweg als konkrete Friedensarbeit frei nach seinem an Politiker gerichteten „friedensfrechen“ Motto: „Zankt euch weiter – wir lieben uns weiter.“
„Kinder kriegen die Leute sowieso“, hatte Adenauer gesagt. Doch die Kinder bleiben aus. Wir gehen einer demographischen Katastrophe entgegen. Im letzten Jahr ist weltweit die Geburtenrate unter das Bestandshaltungsniveau von 2, 1 Kindern pro Frau gesunken. Es gibt weltweit eine zunehmende Bindungsunfähigkeit, und dabei spielt das Smartphone eine gewisse Rolle. Studien, die untersucht haben, wann und wo sich das Smartphone verbreitet hat und die Verbreitung mit der Geburtenrate verglichen haben, haben gezeigt, dass mit der zunehmenden Nutzung der Smartphones die Anzahl der Partnerschaften gesunken ist und damit auch die Geburtenrate.
Sebastian Maack ist Bundestagsabgeordneter im Familienausschuss und hat alle familienfördernden Maßnahmen der letzten 150 Jahre weltweit überprüfen und auflisten lassen und dabei die Frage gestellt, was erfolgreich war. Maack resümiert: „Es gibt keine familienpolitischen Maßnahmen, die funktioniert haben.“
Die AfD nimmt für sich in Anspruch, dass sie die Partei ist, die das „modernste Familienbild“ hat, weil es die Wertschätzung der Erziehungsarbeit von Vätern und Großeltern einbezieht und die linken Konzepte der 70er und 80er Jahre, die mehr Schaden als Nutzen gebracht haben, hinter sich lässt. „Das ist auch der Weg der Zukunft. Also, wenn wir den nicht gehen, dann gibt es keine Zukunft.“
Bengt Kiene ist seit über 30 Jahren auf Kabarettbühnen aktiv, als Solist oder mit der Gruppe „Hammer und Harfe“. Von Anfang an waren Lieder von Georg Kreisler im Programm; Kreisler war überhaupt der Grund, „warum er auf die Bühne geklettert ist“. Von Anfang an gehörte auch das Thema Krieg und Frieden dazu. Da konnte er aus dem Vollen schöpfen und sich an den Perlen der Kabarett-Tradition bedienen. Soweit so gut. Doch dann wurde durch den Lockdown „alles dicht gemacht“. Corona war für ihn „die Wetterscheide“. Bengt Kiene findet deutliche Worte: „Der ganze Berufsstand Kabarett hat sich bis auf die Knochen blamiert“, und es hat sich wieder mal gezeigt, dass die Eliten nicht für, sondern gegen die Bevölkerung arbeiten. Nun droht uns die Kriegstüchtigkeit. Auch wenn uns Corona gespalten hat, nun gilt es mit allen Kräften gemeinsam für Frieden und gegen die Kriegstreiberreit zu trommeln. Texte und Lieder zu dem Thema kannte er schon aus früheren Programmen, das hat es ihm leicht gemacht, unter dem Titel „. . . und Friede auf Erden“ eine Sammlung von „Friedensimpulse“ zusammenzustellen. Außerdem kann man ihn mit dem Programm „Corona Nachschlag. War da was?“ erleben. „Corona. War da was?“ ist auch der Titel eines Buches aus dem Kontrafunk-Shop; die beiden Projekte sind unabhängig voneinander entstanden. Bengt Kiene spürt, dass es eine deutliche Nachfrage nach einer Aufarbeitung gibt, dass „viele darauf ansprechen. Da müssen wir dranbleiben“.
Ulli Kulke hat als erster deutscher Journalist die abgelegenen Pitcairn Inseln besucht, auf der sich einst die Meuterer von der Bounty versteckt hatten. Er kennt nicht nur die berühmten Sehnsuchtsorte, sondern auch selten besuchte Adressen in der Südsee, er war auf den Gewürzinseln, auf kleinen Atollen und auf der legendären Insel Yap, wo die Geldmünzen so groß sind wie Mühlsteine. Als Donald-Duck-Leser und studierter Volkswirt hat ihn natürlich das „große Geld“ besonders gereizt, aber noch stärker war der Lockruf der Südsee gewesen, der ihn schon als Kind verführt hatte. Von seinen Traumreisen hat er erstaunliche Geschichten mitgebracht, die in der Ferne „auf ihn gewartet hatten“. Hier warteten dann Preise und Auszeichnungen auf ihn. Seine journalistische Laufbahn hat ihn von der ‚taz‘ zu ,natur‘ zu ‚mare‘ und zur ,Achse des Guten‘ geführt – eine Entwicklung, die man gut in dem Buch „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ nachvollziehen kann. Ulli Kulke ist den Klimaschwindlern auf die Schliche gekommen und lässt die Lügen auffliegen, an denen viele, die sich zur Rettung des Klimas aufgerufen fühlen, immer noch hängen. Er wiederum hängt immer noch an seinem Jugendtraum und lässt einen deutlich spüren, dass er dem Zauber der Südsee immer noch erlegen ist: Aloa!
Unter dem Pseudonym R. Tarden hat Alexander Schlag einen Roman geschrieben mit dem harmlosen Titel „Nord- Nordost“ und dem verräterischen Untertitel „Eine Flucht vor dem europäischen Blackout“, der als drohendes Unheil im Hintergrund lauert. Der Segeltörn, der unter anderen Umständen heiter sein könnte, stellt die beiden Männer an Bord vor die Frage, wie eine Gesellschaft nach einem Systemversagen neu beginnen kann. Wie kann ein Neuanfang mit Eigenverantwortung, Urteilskraft und Demut sich staatlichen Regulierungen entgegenstellen?
Alexander Schlag ist gelernter Elektrotechniker mit Spezialisierung auf Energieverbundsysteme, man merkt ihm sowohl sein leidenschaftliches Segelfachwissen an, als auch seine fundierte Expertise zu Stromnetzen. Am Ende deutet sich eine Art "Arche Noah"-Szenario an, wenn das Boot noch zwei Frauen aufnimmt und zur Keimzelle einer möglichen neuen Gemeinschaft wird.
Die Karriere von Michael Gaedt in der Welt der leichten Unterhaltung kam ihm wie ein einziges Wunder vor. 35 Jahre hat er durchgeschwitzt vorne am Bühnenrand gestanden und sich verausgabt. Nun hat er überraschend zur Oper gefunden und wurde erfolgreich Regisseur beim „Freischütz“ und der „Entführung aus dem Serail“. Doch so überraschend ist es nicht, denn die Welten liegen nicht so weit auseinander, wie man denken sollte. „Das Neue ist immer dasselbe“, erklärt er. „Ein Drei-Minuten-Popsong ist nichts anderes als ein 120-Minuten-Film in Überlänge. Nur zusammengedampft. Es geht immer um die echten Gefühle, um die echte Angst. Wo kommt sie her? Warum habe ich die Furcht? Wie komme ich darüber hinweg? Wo ist die Liebe?“ Eine Sendung für Freunde und Verächter der Oper gleichermaßen. Und für Freunde des Motorrads.
Jörg Drieselmann kennt die Stasi aus seinem unmittelbaren Erleben und aus der kritischen Distanz. Als 18jähriger wurde er verhaftet und als angeblicher „Rädelsführer einer staatsfeindlichen Gruppierung“ zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte ein Plakat gemalt, auf dem die Zahl der an der innerdeutschen Grenze Erschossenen genannt wurde. Sein Vernehmungsoffizier teilte ihm mit, dass auch die Wahrheit „Hetze“ sein kann. Später wurde er zum langjährigen Leiter des Stasi-Museums, der Gedenkstätte in der Normannenstraße. Er spricht am Beispiel seiner eigenen Geschichte und als Interpret der aufschlussreichen Erzählung vom Gemüsehändler aus Prag aus dem Buch „Versuch, in der Wahrheit zu leben“ von Václav Havel über die wahren Botschaften von politischen Parolen und von anderen Gesinnungsnachweisen wie aktuell der FFP2-Maske.